"Hirngerechtes Lernen" - Vortrag von Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Peter Struck

18.04.2016 (19:00)

Vortrag "Hirngerechtes Lernen" von Prof. Dr. Peter Struck, Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg, im Bürgerhaus Schlitz

Prof. Dr. Peter Struck ist Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg. In seinem Vortrag "Hirngerechtes Lernen" geht es darum, dass Jungen anders lernen als Mädchen, dass Kinder anders lernen als Jugendliche, es geht um Individualisierung und Rhythmisierung, um jahrgangsübergreifende Lernfamilien, um Partnerarbeit, um Lernen durch Ausprobieren, Aussprechen, Präsentieren, Rollenspiel, Chorsprechen und Bewegung, also um Szenisches Lernen. Er wird veranschaulichen und zur Diskussion stellen, dass junge Menschen infolge der multimedial vernetzten Kinderzimmer heute ganz andere Hirnvernetzungen haben als früher und deshalb auf andere Weisen lernen. Außerdem wird er ausführlich auf Lehrerbelastung eingehen und aufzeigen, wie mit einem anderen Lernen mehr für die jungen Menschen herauskommt und die Lehrkräfte zugleich entlastet werden. Dabei wird er den Blick auf sehr erfolgreiche Schulen in Deutschland und weltweit wenden.

Prof. Dr. Peter Struck ist Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg. In seinem Vortrag über "Hirngerechtes Lernen" wird er unideologisch darstellen, veranschaulichen und zur Diskussion stellen, was besonders erfolgreiche Schulen in Deutschland und weltweit mit dem Lernen anders machen. Er wird aufzeigen, dass junge Menschen heute infolge der multimedial vernetzten Kinderzimmer und der Smartphones ganz anders in ihrem Hirn vernetzt sind und deshalb auch ganz anders lernen als frühere Generationen. Dabei geht es auch um lernpsychologische Erkenntnisse, die uns sagen, dass Jungen anders lernen als Mädchen und dass Kinder anders lernen als Jugendliche. Er wird eingehen auf die neuen Herausforderungen durch Individualisierung, Rhythmisierung, Inklusion und jahrgangsübergreifende Lernfamilien, auch auf flexible Eingangsphasen und auf den Weg zur Ganztagsschule. Dabei geht es dann auch um Partnerarbeit, um Lernen durch Handeln, Ausprobieren, Aussprechen, Präsentieren, Rollen- und Theaterspiel, Chorsprechen, Bewegung und über sogenannte Dritte. Wie Gewalt entsteht und präventiv verhindert werden kann, wie man mit AD(H)S- Kindern und Hochbegabten umgeht und welche Rolle die Fähigkeit zum vernetzenden Denken spielt,werden ebenso problematisiert wie die Lehrerbelastung. Im Grunde geht es darum aufzuzeigen, wie Kinder mehr lernen können und die Lehrkräfte zugleich deutlich entlastet werden können, ohne dass es mehr Geld kostet und wie wir künftig berücksichtigen können, dass das Können immer wichtiger wird als das bloße Wissen.

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